Verantwortlich: Team Büren
Bereitgestellt: 23.06.2020

Nächstenliebe macht keine Pausen

Photo by Morteza Yousefi on Unsplash<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenregion-aarberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1170</div><div class='bid' style='display:none;'>15298</div><div class='usr' style='display:none;'>350</div>
Die Sommer-Pause 2020 ist eine denkwürdige Pause.
Nina Wüthrich,
Pausen sind willkommene Unterbrechungen im Alltag, die in erster Linie der Erholung dienen. Ich kenne sie aus meinem Berufsalltag. Überall finde ich sie – im Gottesdienstgeschehen, im Unterricht, in Seelsorgebegegnungen, in Sitzungen. Oft muss ich sie ganz bewusst einplanen und zeitlich terminieren.

Dem Wort «Pause» bin ich in letzter Zeit oft begegnet und zwar in der medialen Berichterstattung rund um Corona. Dabei bin ich jedes Mal gestolpert, wenn die beiden Wörter «Corona» und «Pause» zum Wort «Corona-Pause» kombiniert wurden. Aber warum eigentlich? Die Wörter «Sommer» und «Pause» werden ja auch miteinander kombiniert und zwar zum Wort «Sommer-Pause» mit dem ich ganz viele gute Gefühle und Gedanken in Verbindung bringe. Gerne würde ich aufgrund dieser guten Gedanken und Gefühle an dieser Stelle mit dem Thema «Sommer-Pause» fortfahren, aber da war doch noch etwas…

Die Corona-Pause
Warum stolpere ich über das Wort Corona-Pause? Ich kann es mir nur so erklären: Wir alle sind von der Pandemie betroffen. Wir sind aber nicht alle im gleichen Ausmass von der Pandemie betroffen. Ja, auch wenn ich selber nicht schwer betroffen bin, so möchte ich das Leid nicht vergessen. Für viele Menschen ist die Corona-Pandemie nach wie vor alles andere als eine willkommene Unterbrechung ihres Alltags. Ebenso wenig konnten wir die Pandemie in allen Details vorausplanen noch können wir ihren Ausgang genau terminieren. Nein, die Corona-Pandemie möchte ich nicht als Pause bezeichnen.

Die Sommer-Pause
An der Wortkombination Sommer-Pause erfreue ich mich jedoch nach wie vor. Sie steht uns ja auch kurz bevor, die längste willkommene Unterbrechung unseres Alltags im Jahr. Mit viel Vorfreude haben wir Pläne geschmiedet, darunter vielleicht auch das eine oder andere Wiedersehen, das eine oder andere Fest – vielleicht sogar eine Hochzeit. Aber halt… da war doch noch etwas. Das Wiedersehen in diesem Sommer, so wie es die Schweizer Rockpopband «Hecht» im Lied «Gsehnd üs im Sommer» hoffnungsvoll einfängt, wird wahrscheinlich nicht mit den beschriebenen herzhaften Umarmungen erfolgen können. Die diesjährige Sommer-Pause wird anders sein und deshalb frage ich mich: Wird sie trotz allem erholsam sein?

Was wirklich der Erholung dient
Liebe Leserin, lieber Leser, ob im Alltag, in den Ferien oder in Krisenzeiten, etwas möchte ich immer finden, das der Erholung dient. Meiner Meinung wird dieses Etwas von der Schweizer Rockpopband «Hecht» mit genauso hoffnungsvollen Worten eingefangen, wie es der Apostel Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther getan hat. Lied- und Bibeltext beschreiben in Wörtern, was in den vergangenen Monaten sichtbar, spürbar und erlebbar wurde und weiterhin zu unser aller Erholung beiträgt: Die Nächstenliebe macht keine Pausen, weder in Zeiten von Corona noch im Sommer. Ich bin dankbar für diese Erfahrung. Sie bestärkt mich mit ganz viel Zuversicht der diesjährigen Sommer-Pause entgegen zu schauen. Ich bin sicher, auch die diesjährige Sommer-Pause wird erholsam sein. Dazu sind ja auch bereits ganz viele Tipps zusammengetragen worden. Gerne ergänze ich diese Ideensammlung hiermit mit den zwei erwähnten Texten zur persönlichen Meditation.
Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen und erholsamen Sommer.
Bleiben Sie gesund, Pfrn. Nina Wüthrich.

Apostel Paulus...
Schlagen Sie Ihre Bibel im Neuen Testament, im 1. Korintherbrief im Kapitel 13 auf und lesen Sie, was Apostel Paulus zur Nächstenliebe festhält.

Die Schweizer Rockpopband "Hecht"
Hören Sie, wie sich "Hecht" im März 2020 auf den Sommer gefreut haben.
» Lied "Gsehnd üs im Sommer"