Nachklang Fairtrade-Verkauf

Rosen-_und_Schoggiverkauf_Bild vergr&ouml;ssert <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;www.sehen-und-handeln.ch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenregion-aarberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1283</div><div class='bid' style='display:none;'>15835</div><div class='usr' style='display:none;'>350</div>
Der Ökumenische Fairtrade-Verkauf fand schweizweit am Samstag, 20. März 2021 statt.
Es ist zehn motivierten Jugendlichen von der reformierten Kirche und zwei motivierten Jugendlichen von der katholischen Kirche zu verdanken, dass wir am diesjährigen Ökumenischen Fairtrade-Verkauf von Rosen und Schoggi am Samstag, 20. und Sonntag, 21. März sage und schreibe 1025.- Franken für Projekte im globalen Süden der landeskirchlichen Hilfswerke Brot für Alle, Fastenopfer und Partner sein gesammelt haben. Bei Bise und tiefen Temperaturen haben am Samstag die Jugendlichen im Stedtli zwischen Drogerie und Raiffeisen Bank sowie beim Coop vorübergehende Passanten mit bunten Rosen, Schoggi und Flyer in der Hand freundlich gefragt: «Möchten Sie eine Rose kaufen?» Viele Passanten sind stehen geblieben und haben sich von den Jugendlichen überzeugen lassen, dass ihr Fünfliber gut eingesetztes Geld ist. Ebenso haben sich am Sonntag einige Gottesdienstbesucher*innen für die noch frischen Rosen und die feine Schoggi interessiert.

Die Fairtrade-Rosen stammten aus der Blumenfarm Penta Flowers in Kenia. Penta Flowers ist ein wichtiger und guter Arbeitgeber für die Region, der die Setzlinge in modernen Gewächshäusern kultiviert und über ein Abfall- und Entsorgungssystem verfügt, um den selbst gesetzten Ansprüchen an Gewässer- und Umweltschutz gerecht zu werden. Zudem investiert Penta Flowers seine Fairtrade Prämien-Gelder in die Renovierung und Elektrisierung von anliegenden Schulen und setzt sich für die Gesundheit der Mitarbeiter und deren Familien in Form von Lunch-Projekten, Kinderkrippen und Impfprogramme ein.

Die Kakaobohnen für die Fairtrade-Schoggi stammten aus verschiedenen Entwicklungs- und Schwellenländern. Der Anbau von Kakao ist nämlich für mehr als 5 Millionen Menschen die Haupteinnahmequelle. Die meisten Kakaobauernfamilien verdienen damit aber kein existenzsicherndes Einkommen, weil der Weltmarktpreis für Rohkakao besonders anfällig für Preisschwankungen ist. Deshalb garantiert das Fairtrade-Label den Produzenten einen gesicherten Mindestpreis für ihre Kakaobohnen und verbietet Zwangsarbeit und ausbeuterische Kinderarbeit. Die Kakaobohnen wurden in der Manufaktur Schönenberger in Luzern zu Schoggi verarbeitet. Dabei verzichtete die Manufaktur bewusst auf eine automatisierte Schokoladenproduktion und verwendete ökologische Verpackungen.

Ganz herzlichen Dank allen motivierten Jugendlichen und interessierten Passanten sowie Gottesdienstbesucher*innen für Euren und Ihren Einsatz für eine gerechte Welt!

Nina Wüthrich (Pfarrerin), Jerko Bozic (Pfarreiseelsorger) und Markus Schild (Religionspädagoge und Leiter Katechese ganzer Pastoralraum)