Rückblick Weihnachtsatelier

Bild vom roten Paket und Rückenkratzern (Foto: Team Büren)
"Schenken und beschenkt werden"
Team Büren,
Zehn Kinder haben zusammen mit Karin Wälchli und Edith Richner das Geschenk von Weihnachten mit Kopf, Hand und Herz aus- und wieder eingepackt, indem sie für sich selber bunte Adventskalender und für die 70.- und 75.- Jährigen gäbige Rückenkratzer gebastelt haben. Durch viele Freiwillige und via Tour de Büren fanden diese Rückenkratzer ihre dankbaren neuen Besitzer. Und da wir coronabedingt auf die Familienweihnachtsfeier verzichten musste, fand so auch die Geschichte vom roten Paket ihren Weg zu den Kindern.

Aber halt: das rote Paket ist ja leer! Glück und Zufriedenheit sollen drin sein, aber das kann man ja gar nicht sehen! Oder doch? Glück und Zufriedenheit können wir sehen, nämlich dann, wenn wir im Stall in Bethlehem in die Krippe schauen. Maria und Josef haben soeben das grösste Glück erfahren – sie haben ein Kind mit Namen Jesus Christus bekommen. Aber warum heisst dieses Kind so? Jesus ist ein König, deshalb heisst er auch noch Christus. Ja, Jesus Christus ist ein König, weil Gott in ihm Mensch geworden ist. Gott möchte uns nämlich ganz nahe sein und uns glücklich und zufrieden machen.

An Weihnachten feiern wir also, dass Gott uns nie vergisst und wir Menschen wiederum vergessen einander nicht, wenn wir ein rotes Paket von einer Hand zur nächsten reichen und feststellen dürfen: Obwohl das Päckli leer ist, ist es doch voll - voller Geschichten und Gefühle, eben ein richtiges Weihnachtsgeschenk!

Nina Wüthrich